18 March 2021 (updated)

Bullet Journal: Das geniale System für die Alltagsorganisation

„Ordnung ist das halbe Leben“. Das umfasst nicht nur die Wohnung, sondern auch die Planung des Alltags. Das Bullet Journal System bietet eine simple und effektive Lösung dafür. Hier erfährst du, wie dir ein Buch mit To Do's das Leben erleichtern kann.

Wozu braucht man ein Bullet Journal?

Der Terminkalender ist voll, die Post-Its stapeln sich überall und das Chaos wird immer größer? Dann ist das Bullet Journal vielleicht eine sinnvolle Alternative. Erfunden wurde die Methode von Ryder Carroll. Es vereint ein Tagebuch, das Notizbuch, einen Terminkalender, all deine To-Do-Listen und noch viel mehr an einem Ort, also in einem Buch. Durch die feste Struktur bietet es eine starke Form der Ordnung, gleichzeitig ermöglicht es aber auch sehr viele Freiheiten.

So funktioniert die Bullet-Journal-Methode

Für Bullet Journaling brauchst du zunächst nur ein Buch oder Notizheft und einen Stift. Viele Profis schmücken später ihre Aufzeichnungen noch mit Washi-Tape, Stickern oder Doodles. Unter dem Hashtag #bulletjournal findest du auf Instagram zum Beispiel viele kreative Ideen, wie du dein Bullet Journal gestalten kannst.

Kritiker halten aber dagegen, dass zu viel Deko im Bullet Journal zu Unübersichtlichkeit führt. Dabei geht es beim Bullet Journaling eigentlich gerade darum. Denn beim Bullet Journal handelt es sich um ein simples und zeitsparendes System. Doch schauen wir uns erst einmal die Grundlagen der Methode an.

Aufbau im Bullet Journal

Ganz am Anfang wirst du vor einem leeren Notizbuch stehen. Wie bei einem Lehrbuch werden die ersten Seiten einem Inhaltsverzeichnis (englisch: Index) gewidmet. Hier trägst du ein, auf welchen Seiten sich die jeweiligen Themen befinden. Zu Beginn wird auch der Index noch recht leer wirken. Das wird sich jedoch sehr zügig ändern. Mit dem Index lassen sich später alle wichtigen Dinge schnell finden. Ein Tipp: Lasse hier ausreichend Platz, sodass du später alles nachtragen kannst.

Die nächsten Seiten im Bullet Journal werden üblicherweise einem Jahreskalender gewidmet. Hier wirst du später alle Dinge aufschreiben, die in diesem Monat erledigt werden sollen. Die Seitenzahlen des Kalenders werden durchnummeriert und in den Index übertragen. Dieses Konzept wird bei allen Seiten fortgeführt.

Als Nächstes kommt der Monatskalender/Monatsplan ins Bullet Journal. Meistens nimmt ein Monat eine Doppelseite ein. Links stehen die Daten und die jeweiligen Wochentage und rechts ist Platz für Termine, Notizen und was sonst noch so ansteht. Danach kannst du, entweder als Zwischenschritt einen Wochenplan ins Journal einfügen oder direkt mit der Tagesplanung einsteigen.

Bullet Journaling: Notizbuch-Einträge mit System schreiben

Für die Eintragungen in das Bullet Journal solltest du laut Ryder Carroll keine Romane schreiben, sondern nur kurze Sätze und Stichpunkte. Eintragungen im Bullet Journal fallen in drei Kategorien: Aufgaben, Termine und Notizen. Aufgaben werden mit einem „•“, Termine mit einem „O“ und Notizen mit einem „-“ markiert. Das kann beispielsweise dann so in deinem Bullet Journal aussehen:

Freitag 26. August

  • Wohnungsputz

O Zahnarzt 15:00

- neuer Laden hat in der Stadt aufgemacht

Zusätzlich können die Einträge im Journal noch mit Symbolen versehen werden. Ein „*“ steht für hohe Priorität, ein „!“ markiert in diesem System einen inspirierenden Eintrag oder eine geniale Idee. Ein Auge im Bullet Journal soll dagegen anzeigen, dass später mehr Informationen eingeholt werden sollen.

Das ist so weit erst mal das „starre“ Gerüst des Bullet Journals Systems. Da es aber um deine Bedürfnisse geht, kannst du natürlich experimentieren und diese Struktur im Notizbuch deinen Bedürfnissen anpassen. Du kannst beispielsweise Seiten deines Buches mit Trainingsplänen, Einkaufslisten, Trackern oder anderen Dingen füllen. Dank des Indexes wirst du alles schnell im Bullet Journal wiederfinden.

Notizen übertragen– Umzug in den nächsten Monat

Am Ende jedes Monats kommt dann ein Prozess beim Bullet Journaling, der Migration oder auch Wanderung genannt wird.

Dazu gehst du bei der Erstellung des nächsten Monatsplans alle Aufgaben des letzten Monats im Bullet Journal durch. Bei allen erledigten Aufgaben kannst du aus dem „•“ auf der To-Do-Liste ein „X“ machen.

Bei den unerledigten Aufgaben solltest du überlegen, ob die Aufgabe überhaupt noch wichtig ist. Wenn du die Frage mit einem Nein beantwortest, kannst du sie in deinem Buch durchstreichen. Wenn sie in Kürze weiter wichtig ist, übernimm sie in die Planung des nächsten Monats.

Das markierst du, indem du aus dem „•“ ein „>“ machst. Wird die Aufgabe auf lange Sicht wichtig, dann kann sie in die Jahresplanung deines Bullet Journals wandern. Das wird mit einem „<“ markiert. Natürlich kannst du auch schon nach einer Tagesplanung die Aufgaben zum nächsten Tag wandern lassen.

Bullet Journal: Die perfekte Organisations-Methode

Das Bullet Journal klingt zunächst nach viel Arbeitsaufwand. Allerdings hast du alle Termine, Aufgaben, Ideen, Tracker und Notizen an einem Ort vereint, sodass die Arbeit sehr effizient sein kann. Außerdem kannst du so schnell sehen, was wirklich wichtig ist. So kann die Bullet-Journal-Methode einen Unterschied zwischen beschäftigt und wirklich produktiv sein ausmachen.

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